Wintersemester 2015/16

Wintersemester 2015/16

Religionswissenschaftliches Institut


Das umfangreiche Lehrangebot des Religionswissenschaftlichen Instituts finden Sie hier.

 

Theologische Fakultät

Das umfangreiche Lehrangebot der Theologischen Fakultät finden Sie hier.



Juristische Fakultät

M. Kahlo und S. Sinner

Strafrecht und Religion (S)

Blockseminar, Januar 2016

Ausgehend von der Geschichte der Säkularisierung des (Straf-)Rechts soll untersucht werden, an welchen Stellen und aus welchen Gründen immer noch Verbindungen zwischen Strafrecht und Religion bestehen; in diesem Zusammenhang soll, strafrechtsvergleichend, auch das Verhältnis von Strafrecht und Religion in anderen europäischen Staaten und in anderen Kulturkreisen thematisiert werden, in denen religiöse Verhaltensregeln als verpflichtend verstanden werden, die mit (deutschen) strafgesetzlichen Vorschriften kollidieren. Im Anschluss daran soll gefragt werden, ob ein interkulturelles Strafrecht begründbar ist und ob sich die Kritik an einer religiösen Strafrechtsbegründung den Vorwurf einer einseitig „westlichen“ Rechtsbegründung gefallen lassen muss. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse sollen schließlich an „klassischen“ und aktuellen Problemen von Sachverhalten erprobt werden, die sich aus dem Zusammenleben von Menschen 54 unterschiedlicher kultureller Prägung und Orientierung in einem Staat ergeben und deren strafrechtliche Beurteilung entscheidend von der Bestimmung des Verhältnisses von Strafrecht und Religion abhängt wie etwa die Verweigerung der Einwilligung in bestimmte Formen medizinischer Heilbehandlung (Blutspende, Operationen), der elterlichen Veranlassung der Beschneidung von Kindern oder auch sog. Ehrenmorde.

 

Ägyptologisches Institut

S. Kubisch

Einführung in die altägyptische Götterwelt (S)

Die, 11.15 Uhr, SG, SR 401

Götter waren im Leben des pharaonischen Ägypten immer gegenwärtig, es gab zahlreiche Gottheiten in verschiedenen Erscheinungsformen und mit unterschiedlichen Aspekten. Die Religion bestimmte wie in kaum einer anderen Kultur das Leben und die Gesellschaft im Alten Ägypten. 
Im Seminar soll ein Überblick über die wichtigsten Götter und ihre Erscheinungsformen, die Entstehungsmythen und die verschiedenen theologischen Konzepte vermittelt werden. Weitere, mit der Götterwelt eng in Verbindung stehende Themen sind die Göttlichkeit des Pharao bzw. vergöttlichte Privatpersonen, fremde Götter, der Tempel als Schauplatz der göttlichen Verehrung und religiöser Rituale sowie das Kultpersonal der Götter.

 

S.Kubisch

Totenbuchtexte im Ägyptischen Museum – Georg Steindorff  (S)

Mo, 9.15 Uhr, SG, SR 125

Das Seminar (2 SWS) beschäftigt sich mit den Totenbuchtexten im Ägyptischen Museum – Georg Steindorff –. Das herausragende Denkmal ist hier der Sarg des Hedbastiru (ca. 4. Jh. v. Chr.) mit seiner Vielzahl an Texten. Des Weiteren werden wichtige Totenbuchkapitel im Zusammenhang mit ihrem Textträger anhand der Bestände des Museums (Uschebti, Herzskarabäen, Mumienbinden, Sargbretter) behandelt.

 

 

Historisches Seminar

M. Rudersdorf

Geschichte der Frühen Neuzeit: Renaissance, Reformation und säkulare Staatsbildung – zu zentralen Konstitutionsfaktoren der europäischen Vormoderne (V)

Do, 17.15 Uhr, HSG, HS 3

Renaissance, Humanismus und Reformation bilden eine alles umfassende kulturelle Folie, von der entscheidende Anstöße zu einem gesellschaftlichen Wandlungsprozess vor und nach 1500 ausgehen. Die Reformation sprengte die Einheit der Kirche und wurde so zu einem Ausgangspunkt für tiefgreifende Veränderungen im Bereich von Verfassung, Gesellschaft und politischer Administration im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Die Vorlesung möchte einen Überblick über die Wechselbeziehungen zwischen Staat und Reformation im europäischen Kontext vermitteln. Dabei werden neben der politischen Geschichte besonders auch die religions-, kultur- und verfassungsgeschichtlichen Auswirkungen der frühen Reformation auf das Geschehen im Reich und in den europäischen Nachbarstaaten berücksichtigt.

 

S. Voigt

Antisemitismus und „Judenfrage“ im 19. Jahrhundert (S)

Fr, 15.15 Uhr, SG, SR 102

Als Zeitalter der Ideologien brachte das lange 19. Jahrhundert den modernen Antisemitismus hervor. Im Zuge der sich gründenden Nationalstaaten wurde seit der Französischen Revolution auch die sog. „Judenfrage“ virulent, die sich mit der bürgerlichen Emanzipation der Juden in vielen Ländern stellte und eigentlich als „Antisemitenfrage“ zu dechiffrieren wäre. Im Seminar soll die Transformation des christlichen Antijudaismus in den modernen Antisemitismus ideen- und ereignisgeschichtlich nachvollzogen werden. Beginnend mit der Judenemanzipation während der Französischen Revolution wird die Revolution von 1848 ebenso thematisiert wie antisemitische Hetzschriften und Ideologen des späten 19. Jahrhundert, etwa Edouard Drumont, Wilhelm Marr und Adolf Stöcker. Darüber hinaus werden entscheidende Ereignisse, beispielsweise der Berliner Antisemitismusstreit von 1879 oder die Dreyfus Affäre 1894 in Paris und die Entstehung des Zionismus, sowie zeitgenössische und aktuelle Antisemitismustheorien behandelt.

 

Institut für Ethnologie

U.Rao

Ethnologische Fragen zu Religion, Ritual und Performanz (V)

Mi, 11.15 Uhr, HSG, H 6

In diesem Modul beschäftigen sich mit typischen Elementen des religiösen Lebens - wie z.B. Opfern, Mythen und Ritualen. Rück-blickend auf die Ideengeschichte der Ethnologie, reflektieren wir über religiöse Praxis und deren Repräsentation in ethnologischen Texten, sowie die Rolle von Nachbarfächern wie Religionswissenschaften und Theaterwissenschaften für die Auseinandersetzung mit religiösen Phänomenen. Anhand neuerer theoretischer Werke wird der Übergang zwischen Ritual und Theater thematisiert und die Bedeutung der performativen Wende für religionsethnologische und kulturwissenschaftliche Theorienbildung erörtert.

 

V. Bader

Textlektüre zur Ethnologie zu Religion, Ritual und Performanz (S)

Mi, 9.30 Uhr, Schillerstraße 6, S 102

U. Rao

Textlektüre zur Ethnologie zu Religion, Ritual und Performanz

Mi, 15.15 Uhr, Schillerstraße 6, M 104

 

Orientalisches Institut

M.Hakenberg

Gesellschaft und Religion in der arabischen und islamischen Welt (S)

Mi, 15.00 Ihr, Schillerstraße 6, S 202

Das Seminar bietet einen Überblick über die islamische Geschichte, grundlegende Glaubens-inhalte des Islam und Formen des religiösen Lebens. Daran anknüpfend werden verschiedene islamische Gruppierungen und Strömungen in ihrem historischen und religiösen Kontext dar-gestellt und ausgewählte Staaten bzw. Regionen der arabischen und islamischen Welt im 20. und 21. Jahrhundert behandelt, um so auch die vielfältigen politischen Entwicklungen zu ver-anschaulichen. 

 

V. Klemm

Der Islamische Orient im Spiegel geschichts- und kulturwissenschaftlicher Konzepte (V)

Mo, 17.15 Uhr, Schillerstraße 6, S 202

Die Vorlesung widmet sich der Entstehung und Entfaltung islamischer Strömungen und Institutionen in der Frühphase sowie in anderen Phasen der islamischen Geschichte. Dabei werden auch die für die historische islamische Kultur charakteristischen wissenschaftlichen, literarischen und architektonischen Entwicklungen an einzelnen Beispielen gezeigt. Ebenso thematisiert werden Quellen und Methoden der historisch ausgerichteten Islamwissenschaft/Arabistik wie auch die Frage nach der Relevanz von Geschichte im islamwissenschaftlichen Kontext.

 

H. Ebert

Islamisches Recht (V)

Mo, 11 Uhr

Unter Beachtung der in der "Einführung in die Schwerpunkte der Arabistik" dargestellten grundlegenden Ausführungen zum Islamischen Recht werden in dieser Vorlesung vertiefte Kenntnisse zu den usûl al-fiqh und furû' al-fiqh vermittelt. Das Islamische Recht soll in seiner historischen Entwicklung erfasst und diesbezügliche neue Forschungsergebnisse berücksich-tigt werden. Ausgehend von den Quellen beschäftigt sich die Lehrveranstaltung mit den Normen einzelner Rechtszweige und stellt diese in den Zusammenhang von Anpassung und Bewahrung unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen. Bezüge zur aktuellen Rechtslage in den islamischen Ländern werden hergestellt. Die Vorlesung bietet Einblicke in die "klassische" und "moderne" islamische Rechtsliteratur, sodass entsprechende Arabisch-Kenntnisse vorausgesetzt werden müssen.

 

Institut für Kunstgeschichte

N. Horsch

Lateran versus Vatikan: Primatanspruch und Kunstpolitik in Rom, 313-1650 (V)

Mi, 11 Uhr, WMH 5/15

Nach dem Sieg Konstantins an der Milvischen Brücke im Jahr 312 n.Chr. und der offiziellen Anerkennung des Christentums durch den Kaiser im darauffolgenden Jahr wird die Wandlung Roms zur "Roma christiana" und zum Zentrum des Kirchenstaates eingeleitet. Zwei Orte spielen dabei über Jahrhunderte eine herausragende Rolle: einerseits der Lateran, erster Amtssitz des Papstes als Bischof von Rom und Standort der ältesten "offiziellen" christlichen Kirche, der von Konstantin ursprünglich dem Salvator geweihten Basilika San Giovanni in Laterano; andererseits der Vatikan mit der ebenfalls konstantinischen Basilika über dem Grab des Hl. Petrus und dem später als päpstliche Hauptresidenz genutzten mittelalterlichen Palastkomplex. Die abwechselnde Privilegierung und Präferenz dieser beiden Zentren von Seiten der Päpste, ihre Rolle im päpstlichen Zeremoniell und ihre Popularität bei den Rompilgern spiegeln sich über die Jahrhunderte in zahlreichen prestigeträchtigen Bauaufträgen und Ausstattungsmaßnahmen: von den konstantinischen Kirchenstiftungen über die mit weltlichen Vorbildern konkurrierenden Raumprogramme der Palastarchitektur bis hin zur "werbewirksamen" Propagierung von Ikonen und Reliquien. Neben den Päpsten treten zudem die jeweiligen Kapitel, Kardinalprotektoren, Bruderschaften und private Stifter als Akteure im Konkurrenzkampf zwischen Lateran und Vatikan auf. In der Vorlesung werden die wichtigsten Bau- und Ausstattungskampagnen sowie die performativen Inszenierungen (Prozessionen etc.) sowohl am Lateran als auch am Vatikan alternierend vorgestellt und die Bezüge und Konkurrenzen der jeweiligen Akteure untereinander als wichtiger Motor päpstlicher wie auch stadtrömischer Kunstpolitik herausgearbeitet. Ein weiterer Aspekt betrifft die sehr unterschiedliche Rezeptionsgeschichte der beiden Komplexe: Während der Vatikan bis heute auf dem Programm jedes Rombesuchs steht, fristet der Lateran eher ein Schattendasein, das seiner historischen Rolle und auch dem kunst- und kulturhistorischen Wert seiner Denkmäler keineswegs entspricht.

 

 

Institut für Anglistik

E. Schenkel

Literature, Myth and Science (V)

Do, 9.15 Uhr, HSG, HS 7

A survey of some significant moments in literary history. With special emphasis on changes in concepts of the world: paganism vs Christianity, the medieval world picture, Humanism and the Renaissance, the Scientific Revolution, Puritanism, Enlightenment, Darwinism, utopias, modern science, Postmodernism and the return of myth and religion in a multicultural society. Major writers such as Geoffrey Chaucer, William Shakespeare, John Milton, Mary Shelley, Virginia Woolf and Salman Rushdie will be treated, but popular literature (science fiction, detective fiction and children’s literature) will also be included.

 

D. Böhnke

(Neo)Darwinism: Victorian and Contemporary Perspectives (S)

Mo, 15.15 Uhr, SG, SR 220

In 2009, the world celebrated both the bicentenary of Charles Darwin’s birth and the 150th anniversary of the publication of his magnum opus, The Origin of Species. In this course, we will be looking at this eminent British scientist and writer – surely one of the most influential persons in the whole nineteenth century – from both Victorian and contemporary perspectives. On the one hand, we will be interested in his life and work and the impact this had on Victorian science, society, religion and culture (notably literature, as in Eliot, Hardy, Stevenson and Wells). On the other hand, the focus will be on the contemporary legacies of Darwin(ism), both in science (neo-Darwinism, molecular biology, neuropsychology, genetics etc.), society (e.g. the discussion about Creationism and intelligent design) and culture – literary works like A.S. Byatt’s Angels and Insects, Jenny Diski’s Monkey’s Uncle, Ian McEwan’s Saturday or Graham Swift’s Ever After, and films such as Human Nature or Creation come to mind. In the process, we will try to link this pervasive presence of Darwin(ism) to the broader phenomenon of Neo-Victorianism.

 

Institut für Germanistik

W. Beck

Der Orient in der mittelalterlichen/Literatur (S)

Seminar D Fr 11.15L12.45 SR 223

Für das mittelalterliche christliche Europa war der Orient ein Raum zivilisatorischer  Überlegenheit, gleichzeitig aber lebten in diesem Raum die `Heiden'. Der Orient ist aber auch ein Raum des Fremden und Anderen, bevölkert von Fabelwesen und Menschen mit fremdartigen Sitten. Die Lektüre ausgewählter Texte soll eine Annäherung an die Orientbilder der mittelalterlichen deutschen Literatur ermöglichen.

 

Institut für Kulturwissenschaft

T. Kaden

Cultures of Fundamentalism (S)

Fr, 11 Uhr, SG, SR 1-23

While fundamentalism has emerged within American protestantism in the early 20th century, it has since been located within the other Abrahamic traditions and beyond forms of religious strife to include ideological and political forms of fundamentalism. This allows for a comparative approach that enables social science to lay bare similarities and differences in various fundamentalist movements. In this course we will look at fundamentalist movements from the three monotheistic religious traditions and encounter Protestant, Catholic, Muslim, and Jewish fundamentalist movements in their historic and social contexts. This will enable us to apply social scientific theories to explain what motivates followers of these movements, and what forces structure their ideologies and strategies of action. Term papers can be written in English or German.

 

Institut für Philosophie

T. Wendt

Religion, Philosophie und Politik – Die Hegelschulen (S)

Fr,  11.15 Uhr, SG, SR 401

„Wahre Philosophie“, so Hegel, führt zu Gott und zum Staat. Bald nach dem Ableben Hegels verstrickte die philosophische Reflexion der zeitgenössischen Theorie auf die religiöse und die staatliche Wirklichkeit jener Zeit die Erben der klassischen deutschen Philosophie in eine erbittert geführte, kontroverse Debatte und sie spaltet dann auch jene in eine „linke“, „rechte“ Hegelschule und ein Zentrum. Zunächst als religionsphilosophischer Diskurs angelegt wandelt sich der Disput bald in eine staats- und rechtsphilosophische Diskussion, die letztlich eine theoretische Quelle für die Entstehung der großen politischen Bewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts, den Liberalismus, Anarchismus, Marxismus und den Konservativismus, abgibt. In diesem Semester werden zunächst Grundpositionen der Hegelschen Rechtsphilosophie aus der Perspektive ihrer Rezeption im 19. Jahrhundert rekonstruiert, um dann zentrale staats- und rechtstheoretische Philosopheme der einzelnen Schulen zu analysieren. Dabei spielen u.a. F.J. Stahl, E. Gans, A. Ruge, E. und B. Bauer ebenso eine Rolle, wie auch die Überlegungen von A. Bakunin, K. Marx und M. Stirner von Interesse sind. Die Geschichte dieses Denkens wird dabei nicht einfach als eine Fortschrittsgeschichte interpretiert, vielmehr soll gezeigt werden, dass im nachklassischen Zeitalter ein praktischer und theoretischer Verlust in Sachen Staat und Recht zu verzeichnen ist – der Verlust der Menschheitsperspektive. Jene wiederzugewinnen aber ist eine theoretische und praktische Aufgabe der Gegenwart. Das Seminar wird im Sommersemester 2016 fortgesetzt. Schwerpunkte der Analyse werden dann die religionsphilosophischen Positionen der Hegelschulen sein, sie und ihr systematischer Zusammenhang zur Staats- und Rechtsphilosophie soll rekonstruiert werden. Die Bereitschaft, umfangreiche Literatur zu studieren und Seminarvorträge zu erarbeiten, wird von den Teilnehmern am Kurs erwartet. Ständiger Gast: M.A. M. Fischer.

 

T. Wendt

Offenbarung als philosophisches Problem (S)

Mi,  9.15 Uhr, SG, SR 429

Ausgehend von der Rekonstruktion des Begriffes „Christliche Philosophie“ und seiner systematischen Beziehungen zum abendländischen Philosophiebegriff überhaupt möchte dieses Seminar der Frage nachspüren, ob und inwieweit systematisches Philosophieren in der Neuzeit über einen eigenen, philosophischen Offenbarungsbegriff verfügt, verfügen muss und wenn ja, in welchem Verhältnis er letztlich zum theologischen Verständnis von Offenbarung steht. Diese Fragen leiten dann die paradigmatische Analyse eines neuzeitlichen Philosophems bezüglich des Erkenntniswertes von „Offenbarung“. Dabei handelt es sich um die Philosophie Schellings, jene wird vom „Ältesten Systemprogramm“ über die „Stuttgarter Privatvorlesungen“ hin zur „Philosophie der Offenbarung“, die in Teilen betrachtet wird, in wichtigen Grundzügen rekonstruiert. Kenntnisse des deutschen Idealismus werden vorausgesetzt, Bereitschaft zur Übernahme von Seminarvorträgen und umfangreicher Lektüre werden erwartet.

 

Institut für Politikwissenschaft

O. Kamil

Politik und Religion im Nahen Osten (S)

Mo, 9.15 Uhr, NSG S 322

Das Seminar soll die Studenten in den Themenkomplex Politik und Religion im Nahen Osten einführen. In einer ersten Etappe sollen die historischen und gegenwärtigen Wechselwirkungen zwischen Politik und Religion in der Nahostregion dargestellt werden. Die zweite Etappe widmet sich den unterschiedlichen politikwissenschaftlichen Theorien zu Politik und Religion im Nahen Osten. Schließlich sollen anhand von Fallbeispielen die religiösen (sunnitisch, shi`itisch) und sprachlichen (türkisch, persisch und arabisch) Traditionen im Islam und sein Verhältnis zum Staat dargelegt werden.

Legende:V: VorlesungS: SeminarLÜ: LektüreübungÜ: ÜbungKO: KolloquiumBS: Blockseminar

letzte Änderung: 19.09.2017

Kontaktinformation

Centre for the Study of Religion
Schillerstraße 6
04109 Leipzig

Sprecher:
Prof. Dr. Christoph Kleine

E-Mail

Koordination und Information
Dr. Bernadett Bigalke

E-Mail