Veranstaltungen 2014

Veranstaltungen 2014

ÖFFENTLICHES KOLLOQUIUM

 

Bill Hansen
(American University Nigeria)

 

Violence and Reigious Radicalism in Nothern Nigeria
The Case of Boko Haram

 

Mittwoch, den 17. Dezember 2014, 17:00 Uhr c.t., Centre for Area Studies, Thomaskirchhhof 20.

 

(Eine Veranstaltung des Centre for Area Studies)

 

 

 


ÖFFENTLICHE VERTEIDIGUNG

 

Stefan Michel
(Theologie Leipzig)

 

Das reformatorische Erbe Martin Luthers
Studien zur Kanonisierung seiner Werke im 16. Jahrhundert

 

Öffentliche Verteidigung der Habilitationsschrift.

 

Dienstag, den 09. Dezember 2014, 18:00 Uhr s.t., Hörsaal (Erdgeschoß) der Theologischen Fakultät, Martin-Luther-Ring 3.

 

(Eine Veranstaltung der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig)

 

 

 

VORTRAG

 

Chandra Bushan Jha
(Universität Marburg)

 

Media in Sanskrit

 

Dienstag, den 11. November 2014, 17:30 Uhr, Raum S 102, Schillerstraße 6.

 

(Eine Veranstaltung des Instituts für Indologie und Zentralasienwissenschaften)

 

 

 


ÖFFENTLICHE VERTEIDIGUNG

 

Christiane Königstedt
(Religionwissenschaft Leipzig)

 

Religiöser Nonkonformismus und Laizität
Kulturelle Konflikte um Religion am Beispiel der Guerres des Sectes in Frankreich

 

Mittwoch, den 05. November 2014, 14:00 Uhr s.t., Raum M 203, Schillertraße 6.

 

(Eine Veranstaltung der Fakultät für Geschichte, Kunst und Orientwissenschaften)

 

 

 


VORTRAG

 

Jörg Rüpke
(Max Weber Kolleg Erfurt)

 

Religious Privatisation and Individualisation in Historical Perspective

 

Religion changes. Change can be constituted by new agents and new events and
be regarded as contingent and narrated as such. Change can also be analysed as
a sequence of changes in time and as a result of time, that is to say as a ‘process’. A
process looks very di erent, if regarded as a contemporary development or a historical
and comparative phenomenon. ‘Privatisation’ and ‘individualisation’ take on very
di erent aspects if used as tools of cultural criticism or historical research. Concepts
are products of history, but can be useful far beyond their origins. Thus, the talk will
start by historically locating the concept of privatisation. In the following, before
contextualising the debate within theories of secularisation and modernisation, the
talk will point out the larger and global relevance of the concept and will illustrate
processes of individualisation in religion, before nally discussing a paradox of such
processes.

 

Mittwoch, den 05. November 2014, 18:30 Uhr, Max Planck-Institut für ethnologische Forschung, Advokatenweg 36, 06114 Halle, Hauptseminarraum.

 

(Eine Veranstaltung der Autumn School of the International Max Planck Research School for the Anthropology, Archaeology and History of Eurasia)

 

 

 


VORLESUNGSREIHE

 

Vorzeichen und Nachwirkungen
Die zeitliche Tiefe des kulturellen Austauschs

 


VORTRAG

 

Martin Tombrägel
(Klassische Archäologie)

 

Westöstlicher Kulturtransfer zwischen später Republik und früher römischer Kaiserzeit

 

Mittwoch, den 29. Oktober 2014, 19:00 Uhr c.t., Hörsallgebäude, HS 4.

 

(Eine gemeinschaftliche Veranstaltung der Research Academy Leipzig - Klasse: Kultureller Austausch mit Beteiligung von Fächern der Universitäten Leipzig und Halle-Wittenberg)

 

 

 


VORTRAG

 

Anvita Abbi
(Max PLanck Institute of Evolutionary Anthropology Leipzig)

 

Breathing life into a Dying Language
Documenting Present Great Andamanese

 

Around 70,000 years ago several bands of early humans migrated from Africa to separate
parts of the globe. One group came to the Andaman Islands. The research by geneticists (Thangaraj et
al. 2005) indicates that the indigenous inhabitants of the Andaman Islands are the descendants of
early Paleolithic colonizers of South East Asia. The languages of these colonizers are important
repositories of our shared human history and civilization. This talk will discuss recent attempts at
documenting some highly endangered languages of the Andaman Islands, namely Jarawa, Onge and
Great Andamanese (Abbi 2006, Abbi 2013).
The ethno-semantic and ornithological account of the local birds and their names in the Great
Andamanese language that feature in the recently published dictionary (Abbi 2012) and in the book
‘Birds of Great Andamanese’ (Pande and Abbi 2011) in great part reveals the various ecological and
archaeological signatures of the original communities that maintained close ties with their
environments. What is more, the grammar of Great Andamanese (Abbi 2013) becomes a significant
piece in the jigsaw of language evolution.
This talk will clear some of the mystery that shrouds the origins of languages, especially of this
unique language which is in danger of disappearing from the face of this earth. A small demonstration
of talking dictionary and grammar of the PGA prepared by the author will be part of the presentation
to familiarize the audience of traces of an archaic language. The talk will include examples of rare
original sound and video recordings of the native speakers of this dying language.

 

Dienstag, den 28. Oktober 2014, 18:00 Uhr s.t., Raum 202, Schillerstraße 6.

 

(Eine Veranstaltung des Instituts für Indologie und Zentralasienwissenschaften der Universität Leipzig)

 

 

 

VORTRAG

 

Luana Laxy
(Bonn)

 

Tibet ohne einen 15. Dalai Lama?

 

Spätestens seit der Verleihung des Friedennobelpreises 1989 ist der XIV. Dalai Lama eine Figur des weltöffentlichen Interesses geworden. Das geistliche Oberhaupt der Tibeter füllt Stadien weltweit mit seiner Botschaft der Gewaltfreiheit und der gemeinsamen Verantwortung aller Menschen und Religionen für diese Welt. Die Frage die sich immer wieder für die Zukunft Tibets stellt, lautet: Wird es einen 15. Dalai Lama geben oder nicht?
Falls ja, wo wird er wiedergeboren werden? In einem freien oder besetzten Tibet? Wird die Wahl des 15. Dalai Lama aufgrund der politischen Situation in Tibet am Ende auf das indische Exil fallen? Der Vortrag eröffnet mittels der Ergebnisse einer empirischen Studie von Exiltibetern aus Asien und Europa Einblicke in eine mögliche ?Zukunft?. Welche Perspektiven sind für die Exiltibeter des 21. Jahrhundert in Zukunft denkbar und wie steht es um die Autorität des 14. Dalai Lama nach über 50. Jahren tibetischer Diaspora? Viele
Fragen, die nach Antworten suchen und neue Tendenzen bzw. Wege für die Nachfolge des 14. Dalai Lama erschließen lassen.

 

Luana Laxy hat bis 2003 Erziehungswissenschaften und vergleichende Religionswissenschaften in Frankfurt am Main studiert. 2011 Promotion an der Universität Jena über das Tulku-System Tibets.
Sie ist freie Referentin für Bildung und Religion.

 

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen!

 

Montag, den 27. Oktober 2014, 17:00 Uhr s.t., Raum S 302, Schillerstraße 6.

 

(Eine Veranstaltung des Instituts für Indologie und Zentralasienwissenschaften)

 

 

 


VORTRAG

 


Jordanka Telbizova-Sack
(Max-Weber-Kolleg Erfurt)

 

Islam, gesellschaftlicher Wandel und religiöse Erneuerung nach 1989
Das Beispiel Bulgarien

 

Dienstag, den 28. Oktober 2014, 17:00 Uhr s.t., Raum 3.215 (2. Stock), GWZ, Beethovenstraße.

 

(Eine Veranstaltung im Rahmen des Kolloquiums ur Ost- und Südosteuropäischen Geschichte am Historischen Seminar der Universität Leipzig.)

 

 

 

VORTRAG

 

Peter Nagel
(Bonn)

 

Die Bibel der Manichäer
Umfang und Inhalt

 

Donnerstag, den 23. Oktober 2014, 17:00 Uhr c.t., Hörsaal 16, Hörsaalgebäude, Universitätstraße 7.

 

(Eine Veranstaltung des Ägyptlogischen Instituts der Universität Leipzig)

 

 

 


VORTRAG

 

Johanna Buss
(Wien)

 

Säkularismus-Debatten in nepalesischen Tageszeitungen und Blogs

 

Säkularismus ist ein zuerst in westlichen Gesellschaften entwickeltes
Konzept, das eng verbunden ist mit modernistischen Vorstellungen des Fortschritts und
als eine der treibenden Kräfte der Moderne einen wichtigen Teil des
Selbstverständnisses westlicher Staaten bildet, wenn auch verschieden ausgeprägt und
umgesetzt. Da sich der westliche Säkularismus vor dem Hintergrund einer christlichen
kulturellen Prägung entwickelt hat, stellt sich die Frage, inwiefern südasiatische
Gesellschaften gleichen oder ähnlichen Modernisierungsprozessen unterliegen, ob sie
westliche Formate übernommen haben oder ihre eigene(n) Modern(en) entwickeln und
in welcher Form der Säkularismus ein grundlegendes Element eines modernen,
demokratischen Staates in Südasien ist. In diesem Zusammenhang ist es
aufschlussreich, sich den Fall Nepal anzusehen. Die Monarchie wurde in Nepal vor
sieben Jahren abgeschafft und das Hindu-Königreich zu einer säkularen Demokratie
erklärt. In meiner Fallstudie untersuche ich das erst kürzlich in das staatliche
Selbstverständnis übernommene Konzept des Säkularismus aus Sicht öffentlicher
Debatten auf Grundlage führender nepalischer Tageszeitungen und Blogs seit der Wahl
zur ersten verfassungsgebenden Versammlung im Jahr 2007.

 

Donnerstag, den 23. Oktober 2014, 17:30 Uhr, Raum S 202, Schillerstraße 6.

 

(Eine Veranstaltung des Instituts für Indologie und Zentralasienwissenschaften der Universität Leipzig)

 


VORTRAG

 

Michael Welker
(Heidelberg)

 

Geistchristologie
Vom dreifachen Amt Christi zur dreifachen Gestalt des Reiches Gottes?

 

Montag, den 13. Oktober 2014, 15:00 Uhr s.t., Campus Augustusplatz, Hörsaalgebäude, HS 8.

 

(Eine Veranstaltung der Theologischen Fakultät anlässlich der Semestererföffnung)

 

 

 

VORLESUNGSREIHE

 

Vorzeichen und Nachwirkungen
Die zeitliche Tiefe des kulturellen Austauschs

 


VORTRAG

 

Dietrich Raue
(Ägyptologie Leipzig)

 

Vom Zentralstaat in die Zwischenzeit
Ägypten im späten 3. Jahrtausend v. Chr.

 

Mittwoch, den 15. Oktober 2014, 19:00 Uhr c.t., Hörsallgebäude, HS 4.

 

(Eine gemeinschaftliche Veranstaltung der Research Academy Leipzig - Klasse: Kultureller Austausch mit Beteiligung von Fächern der Universitäten Leipzig und Halle-Wittenberg)

 

Weitere Informationen zum Programm der Ringvorlesung finden Sie im Anhang.





ÖFFENTLICHES KOLLOQUIUM

Moritz Deecke
(Religionswissenschaft Leipzig)

Die Grundbegriffe der Religionswissenschaft

Dienstag, den 22. Juli 2014, 16:30 Uhr, Raum S102, Schillerstraße 6.

(Eine Veranstaltung des Religionswissenschaftlichen Instituts im Rahmen des Promotionsverfahrens von Moritz Deecke)



ÖFFENTLICHE VERTEIDIGUNG

Tom Kaden
(Soziologie Leipzig)

Kreationismus und Antikreationismus in den Vereinigten Staaten
Eine konfliktsoziologische Analyse

Mittwoch,  den 16. Juli 2014, 11.00 Uhr,  Neubau Geisteswissenschaften, Beethovenstraße 15, Raum 4.1.15.

(Eine Veranstaltung Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie)




VORTRAG

Christoph Günther
(Leipzig)

Ein neues Kalifat unter der schwarzen Flagge.
Das Staatsmodell des „Islamischen Staates im Irak und Großsyrien“

Herr Dr. Günther spricht am Dienstag innerhalb der
fakultätsübergreifenden Vorlesung „Einführung in den Islam“. Er hat im
Rahmen des Graduiertenkollegs „Religiöser Nonkonformismus und kulturelle
Dynamik“ über Genese, Staatskonzept und Medienapparat der Bewegung
„Islamischer Staat“ geforscht und wurde 2013 promoviert. Seine
Publikation ist vor kurzem im Ergon-Verlag Würzburg erschienen:
Günther, Christoph
Ein zweiter Staat im Zweistromland?
Genese und Ideologie des „Islamischen Staates Irak“

Sie sind herzlich eingeladen.

Dienstag, den 15. Juli 2014, 13:00 c.t., Hörsaalgebäude, Hörsaal 9.


(Eine Veranstaltung der Fakultät für Geschichte, Kunst und Orientwissenschaften)





ÖFFENTLICHE VERTEIDIGUNG

Katja Kleinsorge
(Institut für Indologie und Zentralasienwissenschaften Leipzig)

Die Bhagwan-Kontroverse
Der Ashram von Bhagwan Shree Rajneesh im Spiegel der indischen Regionalpresse

Dienstag, den 15. Juli 2014, 14:00 Uhr s.t., Raum S202, Schillerstraße 6.



VORTRAG

John Taber
(University of New Mexico, Albuquerque)

A Road not taken in Indian Epistemology

John Taber received his Ph.D. from Universität Hamburg, Germany, in 1983, in Philosophy
with Indology and General Linguistics as minor subjects. His first teaching appointment was
in the Department of Religion, Case Western Reserve University. Prof. Taber joined the UNM
Philosophy Department in 1987, and was Chair of the department from 2005 to 2009.
Research interests: The history of Indian philosophy, especially the Brahamanical and
Buddhist traditions. The main interest lies on the Brahmanical side are Mima?sa, especially
the great seventhcentury thinker Kumarila Bha??a, and Advaita Vedanta. On the Buddhist
side, he is occupied with the Yogacara epistemological tradition (Vasubandhu, Dignaga,
Dharmakirti), and the history of Indian logic more generally.

Donnerstag, den 03. Juli 2014, 11:00 Uhr s.t., GWZ, Beethovenstraße 15, Raum 2.1.15.

(Eine Veranstaltung des Instituts für Philosophie/Arbeitsgruppe Sozialontologie und
der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften/Institut für Indologie und Zentralasienwissenschaften)



FESTVERANSTALTUNG

Feierliche Übergabe der Leitung der Zweigstelle Leipzig der Südosteuropa-Gesellschaft (SOG)

FESTVORTRAG

Holm Sundhaussen
(Berlin)

Parallelgesellschaften und ihr Wandel. Vier Religionsgemeinschaften in Sarajevo
zwischen Kooperation, Zusammenleben und Konflikt.

Prof. Dr. Holm Sundhaussen ist emeritierter Professor für südosteuropäische Geschichte an der FU Berlin. Die “Süddeutsche Zeitung” bezeichnete ihn unlängst als den “Doyen der deutschen Balkanforschung” und in der Tat hat Holm Sundhaussen wie kaum ein Zweiter mit seinen Arbeiten zu einem tieferen Verständnis der Region beigetragen. Vor allem seine großen Synthesen zur Geschichte Jugoslawiens und Serbiens haben in der Fachwelt wie in der Öffentlichkeit hohe Anerkennung gefunden. Seine jüngste Monographie zur Geschichte Sarajevos reiht sich in diese Liste bemerkenswerter Publikationen ein. Die Zweigstelle Leipzig der Südosteuropa-Gesellschaft (SOG) hat das Erscheinen dieses Buches zum Anlass genommen, Holm Sundhaussen um einen resümierenden Vortrag dieses Gegenstandes zu bitten.

Im Anschluss lädt die Südosteuropa-Gesellschaft zu einem kleinen Imbiss ein.

Dienstag, den 01. Juli 2014, 17:00 Uhr s.t., Schillerstraße 6, 2. Etage.

(Eine Veranstaltung der Zweigstelle Leipzig der Südosteuropa-Gesellschaft)



VORTRAG

Julia Lis
(Münster)

 Antiwestliche Diskurse in der griechischen und serbischen Orthodoxie

Dienstag, den 08. Juli 2014, 17:15 Uhr, GWZ Raum 3.215, Beethovenstraße 15.

(Eine Veranstaltung des Kolloquiums der Ost– und Südosteuropäischen Geschichte, des Instituts für Kirchengeschichte der Universität Leipzig und des Vereins Evangelische Diaspora e.V.)



KONFERENZ

Zentrum für Quantitative Empirische Sozialforschung

Religion(en), Religiosität und religiöse Pluralität im Lichte
quantitativer Sozial- und Religionsforschung

Donnerstag, den 26. Juni 2014, 14:00 Uhr s.t. bis 17:00 Uhr s.t.,
Freitag, den 27. Juni 2014, 8:30 Uhr bis 18:00 Uhr s.t.,
Hörsaal 1 der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig,
Martin-Luther-Ring 3.

(Eine Veranstaltung des Zentrums für Quantitative Empirische Sozialforschung)



VORTRAG

Lawrence Y.K. Lau
(Fudan Universität, Shanghai)

 A Review on Chinese Scholarship of Buddhist Studies within the Last Three Decades

Montag, den 23. Juni 2014, 18:00 Uhr s.t., Konfuzius Institut Leipzig, Otto-Schill-Straße 1.

(Eine Veranstaltung des Konfuzius Institut Leipzig)



ÖFFENTLICHE VERTEIDIGUNG

Rosa Ricci
(GRK Religiöser Nonkonformismus Leipzig)

Religious Nonconformity and Cultural Dynamics
The Case of the Dutch Collegiants

Freitag, den 13.6.2014, 13:00 Uhr s.t., Raum S 202, Schillerstr. 6.




TAGUNG

Simon Dubnow Institute Annual Conference 2014

‘Jewish Questions’ in International Politics
Diplomacy, Rights and Intervention

 

In recent years a growing number of works have studied the role Jews played in shaping the international system in the 19th and 20th centuries to defend the rights of Jews in Europe and beyond. Dealing with ‘Jewish questions’ such as citizenship and emancipation as well as experiences of persecution, this field of research at the same time reflects structures and problems of modern international politics more generally.

The Dubnow Institute 2014 annual conference presents fresh studies on this subject matter and seeks to discuss the historiographical and conceptual questions that arise from the ‘transnational turn’ in modern Jewish history. The papers in the conference will explore topics relating to Jews and European empire, international organization, transnational philanthropy, humanitarian intervention, minority rights, human rights and collective claims.

Guests are welcome with prior registration. For questions and to register please email
Lukas Böckmann: boeckmann @dubnow.de

For further reading please visit the institutes' website under: http://www.dubnow.de/Konferenzen.17.0.html

 

Donnerstag, 12. Juni bis Freitag, 13. Juni 2014, ab 09:00 Uhr c.t., Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur, Goldschmidtstr.  28.

 

PROGRAMM:
 

Thursday, 12 June

9.15 WELCOME
Markus Kirchhoff (Leipzig) / Gil Rubin (New York)

 

9.20 INTRODUCTION
Dan Diner (Leipzig/Jerusalem)

 

9.30 TRADITION AND MODERNITY
Chair: Frauke von Rohden (Leipzig)

Menachem Lorberbaum (Tel Aviv)
The Diasporic Predicament: The Law of the Kingdom is Law

Israel Bartal (Jerusalem/New Brunswick)
Transforming Jewish Politics: From shtadlanut to Diplomacy

 

11.15 MODERN CONJUNCTURES
Chair: Jörg Deventer (Leipzig)

Markus Kirchhoff
Against the Backdrop of Westphalian Order: Leo Gross, the Congress of Vienna and the “Jewish Question”

Carsten Wilke (Budapest)
Competitive Advocacy: The Romanian Committee of Berlin and the Alliance Israélite Universelle, 1872–1878

 

14.00 ORDER IN DECLINE
Chair: Stefan Hofmann (Leipzig)

Eric D. Weitz (New York)
From Congress Diplomacy to the Great War – On the Emergence of Minorities Politics, 1878–1914

Marcos Silber (Haifa)
Politics of Interim: The Jewish National Councils 1917–1919

 

15.45 INTERNATIONALISMS
Chair: Gil Rubin

Abigail Green (Oxford)
What was different about Jewish internationalism?

Samuel Moyn (New York)
Two Concepts of Jewish Internationalism: From the Normative to the Structural

James Loeffler (Charlottesville)
“How We Imagine the Future World”: Rethinking Internationalism in Jewish Political and Legal Thought

 

18.00 Closure of the first conference day

 

Friday, 13 June

 

9.00 INTERWAR
Chair: Markus Kirchhoff

Jaclyn Granick (Geneva)
“Shifting as the Sands”: Jewish Refugee Relief after WW I

David Engel (New York)
The Elite and the Street: Jewish Diplomacy before and after the Schwarzbard Affair, 1926/27

Philipp Graf (Leipzig)
The Bernheim Petition 1933 – Probing the Limits of Jewish Diplomacy

 

11.30 NEGLECTED EXPERIENCES
Chair: Momme Schwarz (Leipzig)

Miriam Rürup (Hamburg)
(Re)defining Citizens: On the Status of Statelessness after Two World Wars

Gil Rubin (New York)
Jewish History as International History: Salo Baron between Politics and Historiography

 

14.15 CONSTRAINTS OF STATEHOOD
Chair: Arndt Engelhardt (Leipzig)

Nathan Kurz (New Haven)
The Jewish Politics of Decolonization: The Case of French Morocco

Carole Fink (Columbus)
Negotiating after Negotiations: Nahum Goldmann and West Germany, 1969–1974

 

15.45 Concluding Discussion


(Eine Veranstaltung des Simon Dubnow Instituts, unterstützt von der Fritz Thyssen Stiftung)

 



VORTRAG

Harry Falk
(FU Berlin)

Die Asche des Buddha
Fälschung oder Glücksfall?

Dienstag, 10. Juni 2014, 18:00 Uhr c. t., Hörsaal des Robertinums, Universitätsplatz 12, Halle.

(Eine Veranstaltung Instituts für Altertumswissenschaften - Indologie und Alte Geschichte - der Universität Halle)




ÖFFENTLICHE THEMENFÜHRUNG

Franziska Naether und Dietrich Raue
(Ägyptisches Museum– Georg Steindorff – der Universität Leipzig)

Leben im Diesseits und im Jenseits im alten Ägypten

Sonntag, den 08. Juni und Montag, den 09. Juni 2014, 14:00 Uhr s.t., Ägyptisches Museum – Georg Steindorff – der Universität Leipzig, Goethestraße 2.

(Eine Veranstaltung des Ägyptischen Museums – Georg Steindorff – der Universität Leipzig anlässlich des Wave-Gotik-Treffens)



VORTRAG

Michael O. Emerson
(Rice University, Houston)

The American Religious and Racial Landscape

Prof. Michael O. Emerson is one of the leading scholars on race and religion.
Prof. Emerson‘s work in this area began with
Divided by Faith: Evangelical Religion and the Problem of Race in America,
which was named the 2001 Distinguished Book of the Year by the Society
for the Scienti? c Study of Religion.
This work has been followed up by several award-winning works, including
United by Faith (co-authored, Oxford, 2004), People of the Dream (Princeton,
2008), and Blacks and Whites in Christian America (co-authored, NYU, 2012).
Professor Emerson is currently directing the Panel Study of American
Religion and Ethnicity (PS-ARE) that is funded by the Lilly Endowment. He
is Co-Director of the Kinder Institute for Urban Research at Rice University.

Donnerstag, 05. Juni 2014, 17:00 Uhr s.t., Albertina, Hörsaal.

(Eine Veranstaltung der Leipzig-Houston Sister City Association, American Space Leipzig und des Instituts für American Studies)





VORTRAG

Pradipta Chaudhury
(Jawaharlal Nehru University, New Delhi)

Caste, Class and Public Policy in India
A Quantitative Macro-level Analysis

Caste is the most widely used unit for analysing Indian society. During the last century it has
become the sole indicator of deprivation in framing and implementing public policy, which aims
to redress socio-economic disadvantage and discrimination. Concomitantly, Indian politics is
increasingly organised along caste lines. Politicians and intellectuals of all ideologies hail the
politics of caste identities and the public policy based on caste. They claim that these are genuine
moves towards equality. However, the protagonists of caste-based politics and public policy
simply have not validated their assertions with solid evidence. They offer only small-sample
surveys that can be grossly misleading in the context of a huge country characterized by
monumental diversity. Moreover, these studies typically pool the castes into a few large groups.
Such lumping together is likely to obscure the real picture. My paper makes first use of the huge
mass of quantitative evidence available in the census reports of the period from 1901 to 1931. It
investigates the three most important issues relating to caste. First, it analyses the empirical links
between the ritual and economic status of castes at the province/state level, while treating each
caste separately. Second, it investigates whether the caste system has been rigid. Third, it
evaluates the justification for the use of caste in public policy. My findings strongly contest the
conventional wisdom.

Donnerstag, den 05. Juni 2014, 17:00 Uhr s.t., Schillerstraße 6, Raum S 102.

(Eine Veranstaltung des Instituts für Indologie und Zentralasienwissenschaften)




VORTRAG

Christoph Markschies
(HU Berlin)

Der Körper Gottes im koptischen Mönchtum

Christoph Markschies ist Professor für historische Theologie an der
Humboldt-Universität Berlin, deren Präsident er von 2006 bis 2010 war,
Preisträger des Leibniz-Preises, des höchstdotierten deutschen
Wissenschaftspreises, und Vizepräsident der Berlin-Brandenburgischen
Akademie der Wissenschaften.

Der Vortrag bildet die 10. Folge einer koptologischen Vortragsreihe,
die vom DFG-Langzeitprojekt Database and Dictionary of Greek Loanwords
in Coptic (DDGLC) am Ägyptologischen Institut -Georg Steindorff-
ausgerichtet wird. Das DDGLC-Projekt ist von der SAW Leipzig evaluiert
worden und lief von 2010 bis 2012 als Pilotprojekt im Rahmen der
Ausschreibung "Geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung" des
Sächsischen SMWK, bevor es 2012 in die Langzeitförderung der DFG
übernommen wurde. Sein Ziel ist die Lexikographie der ca. 5.000
griechischen Lehnwörter, die im 1. Jahrtausend n. Chr. Bestandteil der
ägyptischen Sprache geworden waren.

Mittwoch, den 4. Juni 2014, 18:00 c.t., Hörsaal 8 des Hörsaalgebäude.

(Eine Veranstaltung des ägyptologischen Instituts)



AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG


Konfuzius-Institut Leipzig

Mazu
Die chinesische Göttin der Meere


Mazu ist die chinesische Göttin des Meeres und der Seefahrer. Sie war einst ein junges Mädchen, das Menschen aus Seenot errettete. Nach ihrem Ableben wurden ihr zu Ehren Tempel gebaut. Ihre Wirkkraft sprach sich bis zum Kaiserhof herum. Chinesische Seeleute und Auswanderer führten sie mit sich auf ihren Reisen über die Meere, zuerst nach Taiwan und Südostasien, dann nach Amerika – und kommt jetzt nach Leipzig. Ausstellung mit Exponaten aus dem Fengtian Tempel, Taiwan.
Bei der Eröffnung hält Dr. Gerd Wädow einen Vortrag. Im Anschluss gibt es einen kleinen Empfang.

Montag, 2. Juni, 18:00 Uhr s.t., Konfuziuts-Institut Leipzig, Otto-Schill-Straße 1.


(Eine Veranstaltung des Konfuizius Institut Leipzig)



FILMVORFÜHRUNG

Chris Wright und Stefan Kolbe
(Berlin)

Pfarrer
Gott und Verstand haben auch nichts miteinander zu tun

Was passiert, wenn zwei atheistische Filmemacher Zugang zu einem Predigerseminar bekommen? Und das in Wittenberg, der Lutherstadt, einst Hochburg der deutschen Reformation, heute gelegen in einer der ungläubigsten Ecken Europas. Ein Jahr lang begleiten Wright & Kolbe eine Gruppe junger Männer und Frauen in der Endphase ihrer Ausbildung zum Pfarrer. Anfangs geht es noch hauptsächlich um das Erlernen religiösen Handwerks. Aber im Laufe der Zeit sehen sich Protagonisten wie Filmemacher zunehmend mit den grundlegendsten menschlichen Fragen konfrontiert. Grenzen verschwimmen – zwischen Glauben und Unglauben, Trost und Verzweiflung, Wahrheit und Wahnsinn. Es entsteht ein offener, intimer Dialog über unsere fundamentalen Bedürfnisse nach Liebe, Geborgenheit und Sinn.

Im Anschluss an den Filmist Gegelegenheit mit den Filmemachern Chris Wright und Stefan Kolbe sowie dem Studienleiter Dr. Wolf-Jürgen Grabner und Vikar Lars Schimpke ins Gespräch zu kommen.

Teaser unter: http://wright-kolbe-film.de/

Dienstag, 03. Juni 2014, 19:30 Uhr, Schubühne Lindenfels, Karl-Heine-Straße 50.

(Eine Veranstaltung des Forum Glaube Theologie Leben und der Schubühne Lindenfels)




AUSSTELLUNGSERFÖFFNUNG

Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Umsonst ist der Tod
Alltag und Frömmigkeit am Vorabend der Reformation

Die Ausstellung lädt ein zu einer Entdeckungsreise in die spätmittelalterlichen Glaubenswelten Mitteldeutschlands, die sich in überraschender Vielfalt präsentieren. Rund 300 Exponate zur religiösen Alltagspraxis und Mentalität eröffnen ein einzigartiges Zeitfenster in die Epoche vor dem Wittenberger Thesenanschlag. Sie geben Einblick in die Sorgen und Nöte der Menschen dieser Zeit, ihre Suche nach Antworten im christlichen Glauben. Viele Ausstellungsstücke sind erstmalig zu sehen, einige überdauerten unentdeckt die letzten 500 Jahre. Viele erscheinen uns heute fremd oder sogar kurios, darunter ein Kruzifix aus der Zeit um 1500 mit beweglichen Armen und ein sogenannter Grablegungschristus, mit denen während des Ostergottesdienstes Kreuzigung und Auferstehung anschaulich nachgestellt wurden.
Ebenso wenig bekannt ist heute die Tradition deutscher Bibelübersetzungen, die bereits vor Luther christilichen Laien das Lesen der Bibel ermöglichten.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de/site_deutsch/ausstellungen/Umsonst_ist_der_Tod.php


Ausstellungeröffnung: Dienstag, den 03. Juni 2014, 18:00 Uhr s.t., im Festsaal des Alten Rathauses.
Laufzeit der Ausstellung: 04. Juni bis 31. August 2014, Böttchergäßchen 3.


(Eine Veranstelung des Stadtgeschichtlichen Museums mit den Mühlhäuser Museen und dem Kulturhistorischen Museum Magdeburg)



VORLESUNG

Emanuel Tov
(Hebräische Universität Jerusalem)

Were Early Hebrew Scripture Texts Authoritative?

Emanuel Tov hat im Sommersemester 2014 die Gesenius-Gastprofessur an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität inne.
Der Vortrag von Emanuel Tov handelt von den ältesten biblischen Texten und thematisiert insbesondere die Frage, inwiefern den biblischen Textrollen, die in der Judäischen Wüste gefunden wurden, Verbindlichkeit zukam.
Die Vorlesung wird auf English stattfinden, die anschließende Diskussion
auf Deutsch und Englisch.
http://www.theologie.uni-halle.de/at/


Mittwoch, den 28. Mai 2014, 19:00 Uhr s.t., Franckeplatz, Haus 25, Dachgeschoss, 06108 Halle.

(Eine Veranstaltung im Rahmen der Wilhelm-Gesenius-Vorlesung 2014 an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)




VORTRAG

 Lukasz Fajfer
(Erfurt)

Wie wird unmodernisierbar,modernisiert?
Orthodoxe Antworten vom Heiligen Berg Athos

Dienstag, den 27. Mai 2014, 17:00 c.t., Geisteswissenschaftliches Zentrum, Beethovenstraße 15, Leipzig, Raum 3.215.

(Eine Veranstaltung der Ost– und Südosteuropäischen Geschichte der Universität Leipzig)




VERANSTALTUNG

Ägyptologisches Institut/
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

43. Neue Forschungen zur ägyptischen Kultur und Geschichte

Donnerstag, den 22. Mai 2014, ab 10:30 Uhr, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Villa Klinkhardt, Karl-Tauchnitz-Straße 1.


(Eine Veranstaltung des Ägyptologischen Institut der Universität Leipzig, der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und des Ägyptischen Museums zu Berlin)



VORTRAG

Dan Smyer Yu
(Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und
multiethnischer Gesellschaften Göttingen)

Post-Orientalist Perceptions of Tibet between China and the West

Dan Smyer Yu ist Forschungsgruppenleiter in der Abteilung für religiöse Vielfalt am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften. Als Anthropologe hat er sich auf das Studium von religiösen Revitalisierungen, charismatischen Gemeinden, die Kommerzialisierung von religiöser Spiritualität und die Beziehung zwischen öko-religiösen Praktiken und der Gestaltung des öffentlichen Raumes im heutigen China spezialisiert. Er promovierte in Kulturanthropologie an der University of California in Davis.

Montag, 19. Mai 2014, Konfuzius Institut Leipzig, Otto-Schill-Straße 1.


(Eine Veranstaltung des Konfuzius-Institut Leipzig)



TAGUNG

Sektion Indologie und Südasien

Samstag, den 17. Mai 2014, ab 11.00 s.t.,  Raum M 203, Schillerstraße 6.


TAGUNG

Sektion Religionssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

Architekturen und Artefakte
Zur materialen Seite des Religiösen

Donnerstag, den 15. Mai 2014, ab 12:00 Uhr s.t. und Freitag, den 16. Mai 2014, ab 9:00 Uhr s.t., Neuer Senatssaal, Ritterstraße 26.


VORTRAG

Jin Park
(American University, Wachington DC)

The Ethics of Tension
A Buddhist-Postmodern Ethical Paradigm

Donnerstag, 15. Mai 2014, 15:00 c.t., Hörsaal 7, Hörsaalgebäude.


VORTRAG

Jin Park
(American University, Wachington DC)

Envisioning Buddhist Ethics
The Sudden-Gradual Debate and Zen Buddhist Ethics

Dienstag, 13. Mai 2014, 19:00 s.t., Raum S 202, Schillerstraße 6.




VORTRAG

Stefan Schreiner
(Tübingen)

Konstruktionen und Wahrnehmungen des Anderen -
Reisen und Reiseberichte als religionswissenschaftliche und theologische Lernorte

Im Verhältnis der drei monotheistischen Religionen zueinander sind die
Wahrnehmungen der jeweils anderen beiden Religionen für die Selbstbeschreibung
von Anfang an wesentlich.
Reiseberichte spiegeln das deutlich wieder. Zu allen Zeiten hat es Menschen
gegeben, die sich aus ganz unterschiedlichen Gründen auf Reisen in nähere
oder fernere Länder begeben haben. Was sie nach ihrer Rückkehr von den
Menschen, Religionen, Kulturen, denen sie begegnet sind, berichtet haben,
hat das Weltbild ihrer jeweiligen Zeitgenossen geprägt, und Einfluss auf die
Sicht der jeweils Anderen und den Umgang mit ihnen gehabt. Dies am Beispiel
einiger Reiseberichte aus verschiedenen Jahrhunderten aufzuzeigen,
ist Anliegen des Vortrags.

Donnerstag, den 15. Mai 2014, 19:00 Uhr s.t., Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstraße 14.

(Eine Veranstaltung der Jüdsich-christlichen Arbeitgemeinschaft - www.jcha.de)



ÖFFENTLICHE VERTEIDIGUNG

Sebastian Ditterms
(Theologie Leipzig)

Die Entstehung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche).

Dienstag, den 29. April 2014, 18:30 Uhr, Seminarraum 3 der Theologischen Fakultät, Martin-Luther-Ring 3.



VERNISSAGE

Rahel Fuchs
(Istitut für Neutestamentliche Wissenschaft Leipzig)

Keine toten Steine.
Augenblicke in Israel.

Montag, den 28. April 2014, 17:00 Uhr s.t., Institut für Neutestamentliche Wissenschaft, Martin-Luther-Ring 3, 04109 Leipzig, 3. OG.

Rahel Fuchs ist studentische Hilfskraft und reist mit ihrer Kamera durch die Welt.
http://fotosvonrahel.jimdo.com/

(Eine Veranstaltung des Instituts für Neutestamentliche Wissenschaft Leipzig)



VORTRAG

Lisa Raphals
(University of California, Riverside)

Skepticism and Divination in China, Greece and Rome

Montag, 28. April 2014, 18:00 Uhr s.t., Konfuzius-Institut Leipzig, Otto-Schill-Str. 1.

Lisa Raphals ist Professorin an der University of California. Sie ist spezialisiert auf vergleichende Studien der Kulturen des frühen China und Griechenland.

(Eine Veranstaltung des Konfuzius-Instituts Leipzig)


VORTRAG

Christoph Kähler
(Vorsitzender des Lenkungsausschusses für die Durchsicht der Lutherbibel)

Bibelübersetzungen.
Fehler, Irrtümer, schöpferische Leistungen.

Mittwoch, den 23. April 2014, 19:00 s.t., Hörsaal 1, Campus Augustusplatz.

Die Bibel ist das meist übersetzte Buch der Welt. Aber auch hier stellt sich die Frage: Kann man komplexe Texte, ihren Inhalt, ihren emotionalen Gehalt und ihre Wirkung auf Hörer oder Leser angemessen in einer anderen Sprache wiedergeben? Italiener kennen darauf eine Antwort: traduttore  traditore, d.h. Übersetzer sind Verräter. Was schon in der Literatur ein Problem darstellt, führt bei religiösen Texten oft zu erheblichen Konflikten. Vorwiegend an der Bibelübersetzung Martin Luthers soll das schöpferische Ringen um den richtigen Ausdruck und die kontinuierliche Überprüfung auf Fehler und Irrtümer in der Übersetzung dargestellt werden.

(Eine Veranstaltung in der Reihe "Das kann doch nicht wahr sein! Von Fehlern, Irrtümern und Täuschungen" des studium universale)


ÖFFENTLICHE VERTEIDIGUNG

Tobias Funke
(Theologie Leipzig)

Der Priester Pinhas in Jerusalem und auf dem Berg Garizim.
Eine intertextuelle Untersuchung seiner Erwähnungen und deren literar- und sozialgeschichtliche Einordnung.

Dienstag, den 15. April 2014, 18:30 Uhr, Hörsaal der Theologischen Fakultät, Martin-Luther-Ring 3


PROJEKTPRÄSENTATIONEN

Masterstudierende
(Religionswissenschaftliches Institut Leipzig)

Präsentationen von Forschungsprojekten

Mittwoch, den 09. April, 13:00 s.t. bis 16:30 und Donnerstag, den 10. April , 9:00 s.t. bis 11:45., jeweils Schillerstraße 6/Magazinstraße 6, Raum M 203.

Die Master-Studierenden des religionswissenschaftlichen Instituts stellen ihre Forschungsprojekte aus dem Wintersemester 2013/14 in einem öffentlichen Kolloquium vor.
Zu den Präsentationen sind alle Interessierten herzlich eingeladen.


(Eine Veranstaltung des Religionswissenschaftlichen Instituts Leipzig)


PODIUMSDISKUSSION

Macht. Religion. Politik.

Samstag, den 15.03., 11:00 s.t., Neues Augusteum, Auditorium Maximum, Universität Leipzig.

M/macht Religion Politik (?) - irgendwie auch schon ein Klassiker.
Interessanter wird er dadurch, dass darüber die Regierungschefs von
Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen gemeinsam mit dem ehemaligen
Landesbischof Axel Noack und dem Leipziger katholischen Pfarrer Gregor Giele
diskutieren.
Nach einem Grußwort der Rektorin der Universität Leipzig hält Prof. Klaus Fitschen (Theologische Fakultät, Leipzig) einen Einführungsvortrag.
Eine Anmeldung ist für die Teilnahme erforderlich. Diese ist zu richten an Claudia Anke:
claudia.anke@slpb.smk.sachsen.de

(Eine Veranstaltung der Landeszentralen für Politische Bildung der Länder Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachen)
 



INTERNATIONALE KONFERENZ

Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas e.V., Leipzig/
Institut für Osteuropäische Geschichte, Wien

Heilige und Heiligkeit.
Transkultrelle Verehrungskulte in epochenübergreifender Perspektive.


Donnerstag, den 27. Februar bis Samstag, den 01. März 2014, Seminarraum "Alte Kapelle" und
Hörsaal des Instituts für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien, Spitalgasse 2, Hof 2.8 und Hof 3, Wien.


(Eine Veranstaltung von Dietlind Hüchtker
(Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas e.V., Leipzig) und
Kerstin S. Probst (Institut für Osteuropäische Geschichte, Wien) an der Universität Wien)



ÖFFENTLICHE VERTEIDIGUNG

Daniel Eißner
(Religionswissenschaft Leipzig)

Religiös auffällige Handwerker um 1700.
Zur religiösen Selbstermächtigung in der Frühen Neuzeit.

Freitag, den 07. Februar 2014, 11:00 s.t., Raum S 102,
Religionswissenschaftliches Institut, Schillerstraße 6, Leipzig.

 

 
FESTVERANSTALTUNG

Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig e.V.

Zum 200. Geburtstag von Karl Graul,
Direktor des Leipziger Missionswerkes von 1844 bis 1859.

Donnerstag, den 06. Februar 2014, 18:00 s.t., Leipziger Missionshaus,
Paul-List-Straße 19, Leipzig.

Am 6. Februar 2014 jährt sich der 200. Geburtstag Karl Grauls, der 1844 zum ersten Direktor der Evangelisch-Lutherischen Missionsgesellschaft zu Dresden berufen wurde. Graul legte Wert auf eine gründliche theologische, sprachliche und volkskundliche Ausbildung der Missionare, verlangte Verständnis für nationale Eigentümlichkeiten und Sitten und eine „liebende Hingabe an Geist und Sprache der Völker“. Er trieb die Verlegung der Dresdener Missionsgesellschaft nach Leipzig voran, da die Theologische Fakultät der Universität Leipzig als der geistige Mittelpunkt des Luthertums in Deutschland galt.

Dieser besonderen Persönlichkeit der Missionsgeschichte widmet das Leipziger Missionswerk diesen Abend. Nach einem Festakt in der Kapelle, in dem unter anderem Graul selbst in Zeugnissen aus seinen Briefen zu hören sein wird, gibt es ein gemeinsames Essen aus seiner „Liebe Indien“.

 

Programm:

Pfarrer Dr. Christian Samraj
(Leipzig/Indien)

Der Besuch von Karl Graul in Indien.
Seine Bedeutung für die Tamilkirche damals und heute.

 

Direktor Pfarrer Volker Dally
(Leipzig)

Kultur, Kaste, Kirche.
Karl Grauls unpopuläre Entscheidung im Kastenstreit der Mission.

 

Zwischen den Kurzvorträgen liest Alexander Menzel Gedichte von Karl Graul über seine Reise nach Indien.
Musikalisch umrahmt werden die Lesungen durch Tabla-Musik von Jahangir Syed Mostofa.

Die Teilnahme am Festakt in der Kapelle ist frei.
Die Kosten für das indische Buffet betragen 10 Euro pro Person.

Für die Teilnahme am Essen wird um eine Anmeldung bis 1. Februar 2014 gebeten:

Kerstin Berger
(0341 99 40 643, kerstin.berger@leipziger-missionswerk.de).

 
(Eine Veranstaltung des Evangelisch-Lutherischen Missionswerks Leipzig e.V.)


VORTRAG

Prof. Dr. Liang Yong
(Universität Trier)

Gastlichkeit in China

Montag, den 27. Januar 2014, 18:00 Uhr s.t., Konfuzius-Institut Leipzig,
Otto-Schill-Straße 1, Leipzig

 

Ob geschäftlich oder privat, im Umgang mit Chinesen sind grundlegende Verhaltensweisen zu Beachten. Mit den tradierten Grundkonzeptionen der Gastlichkeit in China und wie sie heute gelebt werden befasst sich Prof. Dr. Liang Yong von der Universität Trier in seinem Vortrag "Gastlichkeit in China".

 

(Eine Veranstaltung des Konfuzius- Institut Leipzig e.V.)

 

 

VORTRAG

Dr. Peter Pavúk
(Karls-Universität Prag)

Archäologie der Kolonisation. Die Minoer im Urlaub

Montag, den 27. Januar 2014, 19:00 Uhr s.t., Hörsaal Robertinum,
Universitätsplatz 12, Halle

 

www.blacksea-archaeology.org

 

(Eine Veranstaltung des ZAKS, Zentrum für Archäologie und Kulturgeschichte des Schwarzmeerraumes e.V. in Verbindung mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas)

 

 

VORTRAG

Prof. Cao Xinyu
(Renmin Universität, Peking)

Community Religion Reconsidered: the Case of Huangtiandao

Vortrag auf Englisch

Montag, den 20. Januar 2014, 18:00 Uhr s.t., Otto-Schill-Str. 1

(Veranstaltung des Konfuzius-Instituts Leipzig)

 

 

KOLLOQUIUM

David Kowalski
(Leipzig)

Polens letzte Juden. Das Jahr 1968 und die habituelle Wiederkehr jüdischer Zugehörigkeit im Nachkriegspolen

http://www.histdata.uni-halle.de/texte/koll/kollog2013b.pdf

Mittwoch, den 22. Januar 2014, 18:00 Uhr s.t., Institut für Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Raum 222, Hoher Weg 4, 06120 Halle (Saale)

(Veranstaltung des Aleksander-Brückner-Zentrums für Polenstudien, Professur für Osteuropäische Geschichte der MLU Halle-Wittenberg)

 

VORTRAG

Prof. em. Adelheid Mette
(Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zur Geschichte des Jainismus, einer alten Religion im heutigen Indien

13. Januar 2014, 14:00 Uhr s. t., Seminar für Indologie, Emil-Abderhalden-Str. 9,  Halle an der Saale, Medienraum (Melanchthonianum)

„Jaina-Religion“ – Jainismus/Jinismus: In dem mehr als eine Milliarde Menschen umfassenden Vielvölkerstaat Indien eine Minderheitsreligion mit - geschätzt - etwa 10 Mill., - im Census von 2001 registriert - etwa 6 Mill. Anhängern. Der Jainismus - ebenso wie der Buddhismus, der damals aber bereits durch eine Ordensgründung (sangha) manifestiert war, erst seit der Mitte des 3. Jhs. v. Chr. inschriftlich nachweisbar - entwickelte sich aus einer Gemeinschaft von Asketen (den „Ungebundenen“ Nirgrantha), die sich in spätvedischer Zeit in der Gangesebene gebildet hatte. Beide Religionsgemeinschaften waren geprägt durch eine anthropozentrische Haltung, die ihrerseits die Ablehnung des brahmanischen Götterglaubens und Opferwesens voraussetzte. Dieser Haltung lag eine negative Bewertung des irdischen Lebens im Rahmen der Vorstellung von einem ewigen Kreislauf der Wiedergeburten (saṃsāra) zugrunde – der Gedanke: „Alles ist Leiden“ sarvaṃ duḥkham. Wie der buddhistische Sangha zog späterhin (der Zeitpunkt ist ungewiss) auch die Asketengemeinschaft der Nirgrantha (die Bezeichnung Jaina entstand erst viele Jahrhunderte später) eine Laiengemeinde an und formte sich unter starkem Einfluss des Buddhismus zu einer Religion. Dieser Einfluss betraf insbesondere die Legendenbildung (z.B. Stifter- und Heiligenlegenden) und den Kult der Jaina-Laien; dagegen betraf er kaum die dogmatischen Prinzipien des Jainismus.

Mein Vortrag soll an einigen Beispielen andeuten, dass im Kontrast zum Buddhismus, der sich durch den bereits in der Gründungslegende angelegten Missionsauftrag zum Mahāyāna entfaltete, die Jainalehre viele Züge bewahrte, die einer Frühzeit des religiös bestimmten indischen Denkens zuzuordnen sind. Spezifisch für dieses Denken war die Idee, dass nur die heimatliche Erde, (der ārya-varṣa) rein sei: Wer sie verließ, verunreinigte sich, ihm drohte Unglück. Im Rahmen der Wiedergeburtslehre bedeutet Unglück persönliche Schuld und Entwicklung schlechten Karmans. Das Karman begleitet das unvergängliche Individuum den Jīva) durch den Verlauf seiner wechselnden Existenzformen. Grundvorstellungen solcher Art ließen den Missionsgedanken viele Jahrhunderte lang nicht aufkommen und bewahrten zugleich die Jainareligion vor grundlegenden Veränderungen. Zu diesen Grundvorstellungen gehört auch die aus einem archaischen Animismus entwickelte Idee, daß alle organische Materie beseelt ist. Sie hat bewirkt, dass Ahiṃsā, das Gebot der „Unverletzlichkeit fremden Lebens“, als erstes und wichtigstes Gesetz die Ethik der Jainas bestimmt. Praktisch umgesetzt in einen strikten Vegetarismus, erhöht gerade diese Erscheinung die Anziehungskraft des Jainismus heute auch in Europa und Amerika stark.

(Veranstaltung des Instituts für Altertumswissenschaften - Seminar für Indologie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

letzte Änderung: 19.09.2017

Kontaktinformation

Centre for the Study of Religion
Schillerstraße 6
04109 Leipzig

Sprecher:
Prof. Dr. Christoph Kleine

E-Mail

Koordination und Information
Dr. Bernadett Bigalke

E-Mail